Prof. Dr. Christian Lange-Asschenfeldt

Leistungen

Psychische Erkrankungen und Störungen

Meine Expertise beruht auf meiner jahrzehntelangen Erfahrung als klinisch tätiger Nervenarzt und Professor für Psychiatrie und Psychotherapie und deckt diagnostisch und therapeutisch das gesamte Spektrum von Erkrankungen und Störungen auf diesem Fachgebiet ab.

Illustration: Bäume in Kopfform steigen aus Wasser empor


Depression

Die depressive Störung zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Niedergeschlagenheit, Antriebsverlust und Freudlosigkeit sind die Hauptsymptome, jedoch ist das Erscheinungsbild aufgrund einer Vielzahl möglicher anderer Symptome vielgestaltig und keineswegs eindeutig. Auch unterscheidet es sich nicht selten bei Frauen und Männern. Eine Depression wird daher häufig nicht oder erst spät erkannt, zumal körperliche Symptome eine Rolle spielen können, was zu falschen Diagnosen veranlassen kann. Ich biete eine leitliniengemäße umfassende Diagnostik und individualisierte Therapie und begleite Sie auf Ihrem Weg zur Besserung. Ein Schwerpunkt von mir ist die Behandlung von schwer zu therapierenden Depressionen und solchen im höheren Lebensalter.

Bipolare Störungen

Bipolare Störungen sind gekennzeichnet durch wechselnde Phasen von Hochstimmung, eventuell starker innerer Getriebenheit und manchmal Gereiztheit einerseits und depressiven Symptomen wie Niedergeschlagenheit, Antriebsverlust und Freudlosigkeit andererseits. Sie werden oft spät erkannt, da die Diagnosestellung erst nach mehreren Phasen erfolgt. Die Krankheitseinsicht ist manchmal begrenzt oder gar nicht vorhanden. Die Therapie ist eher langfristig ausgelegt, eine individuelle Rückfallprophylaxe und intensive therapeutische Begleitung ist erforderlich.

Psychoseerkrankungen

Psychoseerkrankungen wie Schizophrenie gehören zu den besonders herausfordernden Krankheitsbildern in der Psychiatrie, da sie meistens im jungen Alter auftreten und einen langfristigen Verlauf nehmen können. Wahngedanken und Wahrnehmungsstörungen (Halluzinationen) gehören zu den häufigen Symptomen, im Langzeitverlauf auch Denkbeeinträchtigungen und Störungen im Sozialleben. Psychoseerkrankungen erfordern eine spezialisierte Diagnostik und Therapie. Ich behandle viele Patienten, die bereits einen längeren Krankheitsverlauf, unter anderem mit längeren Klinikaufenthalten, hinter sich haben und z.B. nach Umstellung oder Beendigung ihrer medikamentösen Therapie fragen.

Sucht und Abhängigkeitserkrankungen

Suchterkrankungen sind vielfältig, es gibt z.B. die Alkoholsucht, Medikamenten- oder Drogensucht, außerdem auch “nicht stoffgebundene” Süchte wie Spiel-, Internet- oder Sexsucht. Unbehandelt verschlechtern sich Süchte meistens und engen das Leben Betroffener in vielen Bereichen ein. Süchte sind oft mit Scham verbunden, die unnötig und zu überwinden ist. Wichtig bei der Diagnostik ist das Herausarbeiten begünstigender innerer und äußerer Faktoren, die das Suchtverhalten begünstigen. Gemeinsam mit meinen Patientinnen und Patienten ermittele ich diese und begleite sie zurück in ein selbstbestimmtes Leben.

Angst- und Zwangsstörungen

Angst- und Zwangsstörungen treten jeweils in sehr unterschiedlichen Facetten auf. Beiden Erkrankungsgruppen ist gemeinsam, dass die Symptome unbehandelt meistens zunehmen und das tägliche Leben in wachsendem Maße einengen. Typische Angststörungen sind die generalisierte Angst- und die Panikstörung, typische Zwangssymptome sind Zwangshandlungen (z.B. Wasch- oder Kontrollzwang) und Zwangsgedanken). In beiden Fällen erfolgt die Behandlung leitliniengerecht durch Verhaltenstherapie, in schwereren Fällen unterstützt durch Psychopharmaka.

Anpassungsstörungen

Belastende Lebensereignisse führen naturgemäß zunächst zu starken Einschränkungen der Lebensqualität und -führung, werden aber mit der Zeit i.d.R. gut verarbeitet. Manchmal ergeben sich jedoch längerfristige negative Veränderungen im Gemütszustand oder Sozialverhalten. In solchen Fällen kann eine psychotherapeutische Behandlung eingesetzt werden und ist meistens erfolgreich.

Autismus-Spektrum-Störungen

Bei den sogenannten Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) handelt es sich um eine Gruppe von tiefgreifenden Entwicklungsstörungen mit Beginn oft schon in der frühen Kindheit. Menschen mit ASS nehmen die Welt anders wahr. Betroffenen fällt die Kommunikation mit anderen schwer, sie haben auch Schwierigkeiten mit Wahrnehmung und Ausdruck von Emotionen, was zu Problemen bei Sozialkontakten führt. In meiner Praxis biete ich eine komplexe Diagnostik mittels strukturierter Interviews, Fragebögen und testpsychologischer Untersuchungen an.


Spezialsprechstunde ADHS im Erwachsenenalter

Eines meiner Spezialgebiete ist die leitliniengerechte Diagnose und Therapie (psychotherapeutisch und/oder medikamentös) der ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung).

Tafel mit Aufschrift ADHS


Diagnostik und Therapie von ADHS im Erwachsenenalter

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) ist durch die Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität sowie oft auch Probleme mit der Regulation von Emotionen gekennzeichnet. Betroffene zeigen oft starke Konzentrationsstörungen, lassen sich leicht ablenken und haben Schwierigkeiten, Aufgaben zu organisieren oder zu beenden. Körperliche Unruhe oder ein Gefühl innerer Getriebenheit sowie impulsives Handeln sind typisch. Die umfassende Diagnostik und Therapie ist ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit.

Erfahren Sie mehr zu ADHS


Weitere Schwerpunkte

Im Folgenden sind weitere Schwerpunkte meiner klinischen Tätigkeit aufgelistet, die ich klinisch in meiner Praxis sowie wissenschaftlich im Rahmen meiner universitären Forschung weiter verfolge. So sind meine diagnostischen und therapeutischen Ansätze jederzeit auf dem neuesten Stand.

Therapeut mit Klemmbrett spricht mit Patient


Diagnostik und Therapie von Demenzerkrankungen

Vor allem bei der Alzheimer-Demenz kann eine frühe Diagnosestellung als Voraussetzung für einen frühzeitigen Therapiebeginn den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. Aktuelle, neue Therapiemöglichkeiten setzen sogar ein frühes Krankheitsstadium voraus. Die Frühdiagnostik von Demenzerkrankungen ist eines meiner Spezialgebiete. In meiner Praxis erfolgt eine ausführliche Diagnostik mittels Befragung der Patientin oder des Patienten (Anmaneseerhebung) sowie nach Möglichkeit einer nahestehenden Bezugsperson (z. B. Partner*in, Kinder). Weiterhin führe ich eine gezielte testpsychologische Untersuchung durch und veranlasse eine zeitnahe bildgebende Untersuchung des Gehirns (in der Regel eine Kernspintomographie) sowie eine Labordiagnostik. Vorgesehen sind drei Vorstellungstermine, von denen zwei der Diagnostik und der dritte der Befundbesprechung und ggf. Therapieplanung oder der Erörterung weiterer Maßnahmen dienen.

Therapie von schwer behandelbaren Depressionen

Bei ca. 30 % der Erkrankten entwickelt sich eine therapieresistente Depression, deren Behandlung ebenso wie die der Depression im höheren Lebensalter mit besonderen Herausforderungen einhergeht. Auch das gleichzeitige Vorliegen z.B. einer schweren körperlichen Erkrankung (z.B. Herz- oder Krebserkrankungen) erschwert häufig die Therapie. Unter sorgfältiger Berücksichtigung der therapeutischen Vorgeschichte und eventueller zusätzlicher Erkrankungen oder bekannter Komplikationen entwerfe ich gemeinsam mit Ihnen eine individualisierte Behandlungsstrategie.

Psychische Störungen bei neurologischen Erkrankungen

Eine Vielzahl neurologischer Krankheiten geht mit psychiatrischen Symptomen einher, z. B. die Parkinsonerkrankung, Multiple Sklerose oder epileptische Anfallsleiden. Beispiele sind depressive Störungen, Angststörungen, Psychosen oder kognitive Störungen (Hirnleistungsstörungen). Die psychiatrische Behandlung ist z.T. komplex, aber aussichtsreich. Als zusätzlicher Facharzt für Neurologie betrachte ich derartige Störungen aus beiden Perspektiven und bin in der Lage, Ihnen ein spezialisiertes Therapieangebot, basierend auf modernsten internationalen Leitlinien, zu machen.

Psychopharmakologische Behandlung, Beratung, Begutachtung und Zweitmeinung

Nicht nur aufgrund langer Behandlungserfahrung mit Psychopharmaka, sondern auch aufgrund meines Forschungsschwerpunkts in diesem Bereich sowohl in der experimentelle Grundlagen- als auch klinischen Anwendungsforschung darf ich mich zu den international anerkannten Experten auf diesem Gebiet zählen. Gerne beantworte ich Ihnen alle Fragen zu Ihrer medikamentösen Behandlung und formuliere Ihnen ggf. eine Zweitmeinung, z.B. zur Frage des möglichen Absetzens oder einer Umstellung.


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